Königreich V’eild
Das Königreich V’eild - Herz des Handels
Rolle | Kael’vharun | Völker | Kultur und Religion | Das Erbe
Willkommen in V’eild, einem Reich aus Wüsten, tropischen Küsten, gewaltigen Gebirgen und einer Handelsmetropole, in der beinahe jede Kultur Anantharas aufeinandertreffen kann.
Im Zentrum dieses pulsierenden Königreichs liegt Kael’vharun, eine Stadt voller Märkte, Tavernen, Werkstätten und Geschichten. Handelsschiffe legen täglich in ihrem Hafen an, Karawanen durchqueren die Wüste und in den südlichen Bergen schmieden die Dur’kaen aus uralten Mineralien einige der begehrtesten Artefakte Anantharas.
Doch hinter dem Wohlstand V’eilds liegt eine Geschichte von Drachenherrschaft, Aufständen und dem tiefen Wunsch seiner Bewohner, ihr eigenes Schicksal zu bestimmen.
Die Rolle von V’eild in Ananthara
V’eild ist das wirtschaftliche Herz Anantharas.
Hier treffen Händler, Gesandte und Waren aus allen Königreichen zusammen. Große Märkte, Handelsgilden und neutrale Banken sorgen dafür, dass Verträge abgeschlossen, Währungen gewechselt und Handelswege abgesichert werden können.
Während Bay’r Lebensmittel, Holz und Heilpflanzen liefert und Thal’draen magisches Wissen und Technologie hervorbringt, verbindet V’eild diese Ressourcen miteinander und trägt sie hinaus in die Welt.
Doch das Reich ist weit mehr als ein Umschlagplatz für Waren.
Seine Lage zwischen Meer, Wüste und Gebirge macht V’eild zu einem kulturellen Knotenpunkt. Seefahrer, Handwerker, Nomaden, Menschen, Zwerge und Reisende aus weit entfernten Regionen hinterlassen ihre Geschichten, Sprachen und Traditionen in den Straßen Kael’varuns.
Gerade diese Vielfalt hat das Königreich zu einem der lebendigsten – und unberechenbarsten – Orte Anantharas gemacht.
Kael’vharun – Die Handelshauptstadt
Kael’vharun - Concept Art
Architektur & Stadtbild
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Der Hafen Kael’varuns schläft niemals.
Große Handelsschiffe liegen neben kleinen Transportkähnen, während Matrosen Waren entladen, Händler Verträge abschließen und Barden Geschichten aus fernen Ländern erzählen.
Salz, Gewürze und Seetang liegen in der Luft.
Doch Reisende sollten aufmerksam bleiben. Zwischen den Händlern bewegen sich auch Schmuggler, Piraten und Taschendiebe, und die Straßen rund um die Anlegestellen besitzen ihren ganz eigenen Ruf.
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Wer in Ananthara etwas sucht, wird es früher oder später auf den Märkten Kael’varuns finden.
Exotische Früchte, Gewürze, farbenprächtige Stoffe, filigrane Glasarbeiten, magische Artefakte, Runensteine und Erfindungen aus anderen Königreichen füllen die Stände.
Hier hört man dutzende Sprachen gleichzeitig und begegnet Wesen aus beinahe allen Regionen der Welt.
Der Markt ist laut, chaotisch und manchmal gefährlich – doch genau darin liegt sein Reiz.
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Je weiter man sich vom Hafen und den großen Märkten entfernt, desto stärker verändert sich Kael’varun.
Enge Gassen öffnen sich zu breiten Alleen, Gebäude werden höher und prunkvoller und Wachen patrouillieren zwischen den Häusern.
Über allem thront der Königspalast.
Rang und Verantwortung besitzen in V’eild große Bedeutung. Kleidung, Schmuck, Waffen und selbst Stoffqualität können zeigen, welchen Platz jemand innerhalb der Gesellschaft einnimmt.
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Fackeln und Lampen tauchen die Straßen in warmes Licht, Musik dringt aus Tavernen und offenen Höfen, Händler schließen noch lange nach Einbruch der Dunkelheit Geschäfte ab und Barden tragen Geschichten aus allen Winkeln Anantharas vor. Kael’vharun ist eine Stadt, die niemals wirklich schläft.
Doch mit der Nacht werden auch ihre gefährlicheren Seiten sichtbarer.
Zwischen den Tavernen, Lagerhäusern und schmalen Gassen treiben Banden, Schmuggler und Piraten ihr Unwesen. Einige kontrollieren bestimmte Viertel, andere suchen gezielt nach unvorsichtigen Reisenden oder wertvollen Handelswaren. Gerade rund um den Hafen wechseln Münzen, Informationen und gestohlene Güter oft ebenso schnell den Besitzer wie auf den offiziellen Märkten.
Wer nachts durch Kael’vharun zieht, kann innerhalb weniger Straßen auf ausgelassene Feiern, geheime Geschäfte, zwielichtige Gestalten oder Geschichten stoßen, die am nächsten Morgen bereits zur Legende geworden sind.
Gerade dieser Gegensatz macht die Stadt aus: Kael’vharun schläft niemals – und nicht alles, was nach Sonnenuntergang erwacht, hält sich an die Regeln.
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Hinter den warmen Küsten und den dicht bevölkerten Straßen Kael’varuns beginnt eine vollkommen andere Seite des Königreichs.
Weite Savannen und gewaltige Dünen ziehen sich durch das Landesinnere. Am Tag kann die Hitze lebensgefährlich werden, während die Temperaturen in der Nacht stark fallen. Wer ohne genügend Wasser, Nahrung oder Erfahrung aufbricht, kann zwischen den Dünen schnell die Orientierung verlieren. Selbst erfahrene Reisende berichten von Trugbildern, Erschöpfung und der bedrückenden Stille der offenen Wüste.
Doch die Wüste ist keineswegs leer.
Zwischen den Handelswegen liegen kleine Oasenstädte, an denen Karawanen Rast machen und Händler ihre Waren austauschen. Alte Tempel und längst verlassene Ruinen ragen aus dem Sand, während in den trockenen Regionen Pflanzen, Gewürze und Früchte wachsen, die auf den Märkten Kael’varuns besonders begehrt sind.
Viele dieser Ruinen stammen aus längst vergangenen Zeitaltern. Manche wurden beinahe vollständig vom Sand verschlungen und bergen noch heute Wandmalereien, Relikte und Geschichten aus der Zeit der Drachen und ihrer Nachkommen.
Gerade deshalb gelten die Wüsten V’eilds nicht nur als gefährlich, sondern auch als eine der geheimnisvollsten Regionen des Königreichs.
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Entlang der Küsten zeigt sich V’eild von einer völlig anderen Seite. Warme, feuchte Luft, üppige Vegetation und fruchtbare Regionen treffen hier auf das offene Meer und die großen Handelsrouten des Königreichs. Zwischen Küstenorten, Häfen und kleineren Siedlungen wachsen exotische Früchte, Kräuter und Gewürze, die später auf den Märkten Kael’varuns gehandelt werden.
Die tropischen Gebiete bilden damit einen starken Kontrast zur trockenen Wüste des Landes – und zeigen, wie vielfältig V’eild trotz seines rauen Klimas sein kann.
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Im Süden und an den Übergängen zu den benachbarten Reichen erheben sich gewaltige Gebirge, reich an Erzadern, Kristallen und seltenen Mineralien. Besonders die Dur’kaen sind eng mit diesen Bergregionen verbunden und nutzen die dort gewonnenen Materialien für ihre Runensteine, Schutzartefakte und Schmiedekunst.
Die Berge sind jedoch mehr als nur Rohstoffquelle. Sie gelten als alte, spirituelle Orte, in denen die Spuren vergangener Mächte noch immer sichtbar sind. Für viele Bewohner V’eilds bilden sie zugleich Schutzraum, Grenze und Verbindung zwischen den heißen Ebenen des Reiches und den kälteren Regionen im Norden.
Die Völker von V’eild
Varin’nar - Concept Art
V’eild ist Heimat verschiedener Kulturen, deren Vorstellungen von Freiheit und Gemeinschaft kaum unterschiedlicher sein könnten.
Die Varin’nar, die Menschen Anantharas, prägen die großen Städte. Ihr Thal’ithara wird als Varin – die Flamme des Strebens bezeichnet. Wille, Ehrgeiz, Veränderung und Selbstbestimmung gehören zu den zentralen Werten ihrer Gesellschaft.
In den nördlichen Bergregionen leben dagegen die Kael’nar. Diese Nomaden haben sich bewusst von der strengen Hierarchie der Städte abgewandt. Sie leben in kleinen Clans, folgen natürlichen Zyklen und messen Erfahrung, Mut und Wissen größere Bedeutung bei als Herkunft oder Titel.
Tief in den südlichen Gebirgen befinden sich die Reiche der Dur’kaen. Dieses uralte Zwergenvolk besitzt eine außergewöhnliche Verbindung zu Stein, Kristall und Drachenmagie. Manche Dur’kaen tragen mineralische Strukturen direkt in ihrer Haut, und ihre Schmiede zählen zu den berühmtesten Anantharas. Für sie sind Erzadern nicht bloß Rohstoffe. Sie gelten als das Blut der alten Götter.
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Die Drae’khar – Nachkommen der Altdrachen
Zwischen den alten Geschichten V’eilds taucht immer wieder ein Name auf: die Drae’khar.
Sie gelten als Nachkommen der Altdrachen und tragen deren Erbe noch sichtbar in sich. Hörner, Schuppen und andere drachenartige Merkmale können ihre Herkunft verraten, ebenso wie Spuren einer besonderen Magie. In den Wüsten V’eilds leben einige von ihnen verborgen in alten Tempeln oder ziehen als Händler durch abgelegene Regionen.
Doch ihre Stellung innerhalb des Königreichs ist schwierig.
Nach dem Verschwinden der Altdrachen gelangten mächtige Drae’khar-Linien an die Spitze vieler Gesellschaften. Unter ihrer Herrschaft litten insbesondere die Menschen V’eilds. Aufstände und Bürgerkriege führten schließlich dazu, dass sich die Bevölkerung von dieser Ordnung lossagte und ihre eigene Herrschaft errichtete. Diese Vergangenheit prägt das Verhältnis zwischen beiden Völkern bis heute.
Drae’khar, bei denen magische Fähigkeiten erkannt werden, werden in V’eild teilweise noch immer verfolgt. Viele leben deshalb verborgen in der Wüste, suchen Zuflucht in den Bergen oder verlassen das Königreich vollständig.
Dabei ist das Bild der Drae’khar keineswegs eindeutig.
Nicht jeder von ihnen trägt die Schuld seiner Vorfahren, und viele leben heute selbst als Ausgestoßene oder Flüchtlinge. Manche bewahren lediglich alte Geschichten, Sprachen und Erinnerungen an eine Zeit, deren Wahrheit längst von Legenden, Krieg und politischen Interessen überlagert wurde.
Gerade darin liegt einer der größten inneren Konflikte V’eilds:
Ein Reich, das seine Freiheit aus der Herrschaft der Drachen erkämpfte, muss entscheiden, wie lange die Nachkommen dieser Vergangenheit noch für die Taten ihrer Vorfahren bezahlen sollen.
Kultur und Religion
Wappen von V’eild
Die Kultur V’eilds wurde stark durch seine Vergangenheit geprägt. Nach dem Verschwinden der Altdrachen gerieten viele sterbliche Völker unter die Herrschaft mächtiger Drae’khar. Aus Unterdrückung, Aufständen und Krieg entstand schließlich eine Gesellschaft, die Selbstbestimmung und den eigenen Willen besonders hoch bewertet.
Diese Haltung findet sich bis heute in der Flamme des Strebens wieder. Ein Mensch soll nicht darauf warten, dass Götter oder Schicksal seinen Weg bestimmen. Er soll ihn selbst erschaffen.
Gleichzeitig sind die Spuren der alten Glaubenswelten überall sichtbar. In den Wüsten stehen alte Tempel, in den Bergen verehren die Dur’kaen die Macht von Stein und Feuer, und die gewaltige Drachenmauer Kael’varuns erinnert täglich daran, dass selbst ein Reich, das sich von seinen Göttern lossagte, ihre Geschichte niemals vollständig hinter sich lassen kann.
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Eines der bedeutendsten Feste der Hauptstadt ist die Sommersonnenwende.
Am längsten Tag des Jahres versammeln sich die Bewohner um eine große Sonnenuhr aus Bronze und Gold. Gefallene werden geehrt und lange, farbige Bänder an Pfosten befestigt.
Jedes Band steht für Freiheit, Hoffnung und Selbstbestimmung.
Danach erwacht die gesamte Stadt.
Händler öffnen ihre Stände, Musiker und Tänzer ziehen durch die Straßen und Theaterstücke erzählen von den alten Drachen, den Kriegen und den Aufständen der Vergangenheit.
Wenn die Nacht hereinbricht, wird am Strand ein großes Feuer entzündet. Von dort werden kleine Flammen von Mensch zu Mensch weitergegeben.
Sie symbolisieren jene Flamme, die jeder selbst in sich trägt.
Das Erbe von V’eild
V’eild ist ein Reich der Gegensätze.
Zwischen tropischer Küste und tödlicher Wüste, königlichen Palästen und chaotischen Märkten, uralter Drachenmagie und dem Wunsch nach Selbstbestimmung entstand eine Kultur, die Veränderung nicht fürchtet.
Kael’varun verkörpert diesen Gedanken vielleicht stärker als jeder andere Ort.
Unter seinen Straßen liegt der versteinerte Körper einer vergangenen Macht, während über ihm Märkte wachsen, Schiffe anlegen, Barden neue Geschichten erzählen und Menschen ihre eigene Zukunft erschaffen.
V’eild erinnert daran, dass Geschichte prägt – aber nicht bestimmen muss, was als Nächstes entsteht.
Mehr Lesen: über die Varin’nar & Kael’nar | über die Dur’kaen | über die Draek’har |
Königreiche: Bay’r | Thal’draen

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